Am 21. Oktober 2010 jährt sich der Geburtstag von Egon Wellesz zum 125. Male. Zu diesem Anlass sind einige Projekte in Planung, unter anderem ein vom Egon-Wellesz-Fonds unterstütztes CD-Projekt des Ensemble Kontrapunkte (Dirigent: Peter Keuschnig), das eine Reihe bisher noch nie auf Tonträger veröffentlichter Werke in Kammerorchesterbesetzung von Wellesz beinhalten soll und im Jahr 2010 bei cpo erscheinen wird. Des weiteren werden die "Kontrapunkte", aber auch das Artis Quartett und das Altenberg Trio in ihren Musikvereinszyklen Werke von Wellesz ins Programm nehmen. Auch an eine prominente Aufführung eines großen Orchesterwerks des Komponisten im "Goldenen Saal" des Musikvereins ist gedacht. Bereits terminisiert ist das 1. Konzert des Artis Quartetts, das am 27. Mai 2010 im Brahms-Saal des Musikvereins Wellesz' 3. Streichquartett, op. 25 spielen wird. Eingerahmt wird dieses Werk von Kompositionen von Schubert und Chopin.


 


Am 29. Januar 2010 kommt in London (Kings Place) das 3. Streichquartett, op. 25, von Egon Wellesz in der faszinierenden Interpretation des Artis Quartetts zur Aufführung. In diesem Programm, das nur Werke von Wiener Komponisten enthält, sind daneben noch Streichquartette von Berg, Weigl und Zemlinsky zu hören.


 


Eine zweite Compact Disk mit Streichquartetten aus der Feder von Egon Wellesz in der Interpretation durch das Artis Quartett ist in Vorbereitung. Der große Erfolg der ersten CD begünstigt dieses Vorhaben selbstverständlich. Ein genauer Termin für dieses Projekt, das wieder bei Nimbus Records erscheinen soll, ist allerdings noch nicht fixiert.


 


Das Wiener aron quartett hat für sein Konzert am 18. August 2009 im Rahmen des Kammermusikfestivals Schloss Laudon die späten "Vier Stücke für Streichquartett, op. 103" aufs Programm gesetzt.


 


"Der Schönberg-Schüler Egon Wellesz" heißt eine Veranstaltung am 3. Juni 2009 im Wiener Arnold Schoenberg Center, in der Egon Wellesz' spät uraufgeführte 3. Symphonie, op. 68, in einer Fassung für Klavier solo gespielt von Filippo Farinelli, Gloria Damijan, Konrad Huber und Reinhard Schobesberger erklingen wird. Einführung Worte: Prof. Dr. Hartmut Krones. Diese Klavierfassung der "Dritten" wird bereits am 29. April in einer Voraufführung mit denselben Interpreten im Barocksalon des Musikverlags Doblinger erklingen, diesmal moderiert von Hannes Heher.


 


Auf einer Konzertreise vom 21. bis 25. April 2009 spielen Margarete Babinsky, Karin Leitner und Georg Lehner in Rom und Catania mehrmals die Lieder aus Wien, op. 82a sowie die Suite für Flöte solo, op. 57.


 


Am 18. Jänner 2009 wurde dem Artis-Quartett Wien (Peter Schuhmayer, Johannes Meissl, Herbert Kefer, Othmar Müller) einer der international wichtigsten Musikpreise, der MIDEM Classical Award 2009 in der Sparte "First Recordings" für die Aufnahme der Quartette 3, 4 und 6 von Egon Wellesz (Nimbus Records) verliehen. Die Preisverleihung fand am 20. Jänner 2009 anlässlich der größten internationalen Musikmesse MIDEM in Cannes im Theatre Debussy statt, wo Peter Schuhmayer die Trophäe für das Artis-Quartett in Empfang nahm. Eingereicht wurden 645 CDs und DVDs von 127 Labels aus 23 Ländern.


 
Der Christ Church Cathedral Choir, Oxford hat unter seinem Dirigenten Stephen Darlington im Jahre 2006 eine CD mit Chormusik von Egon Wellesz aufgenommen, die unter anderem die Messe in f-moll, op. 51, die Missa brevis, op. 89 und ausgewählte weitere geistliche Chorwerke enthält. Bemerkenswert ist, dass sich endlich wieder Musiker aus Oxford mit dem umfangreichen Oeuvre von Wellesz beschäftigen. Der Komponist hatte bekanntlich nach seinem erzwungenen Weggang aus Österreich dankenswerterweise am Lincoln College von Oxford eine seiner Bedeutung als Musikwissenschaftler angemessene Wirkungsmöglichkeiten erhalten. Die CD soll im Jahre 2009 beim englischen Label Nimbus erscheinen.


Archiv:


 


Am 13. November 2008 erklang in Graz im Rahmen eines Konzertes der Universität für Musik und darstellende Kunst die Suite für Violine und Kammerorchester, op. 38. Es spielte die hauseigene KUG-Sinfoniette.


 


Im Juni 2008 erschien die erste Compact Disk der Gesamt-Einspielung aller Streichquartette von Egon Wellesz durch das Artis-Quartett Wien. Diese CD, die die Streichquartette 3 (op. 25), 4 (op. 28) und 6 (op. 64) enthält und für deren Veröffentlichung das englische Label Nimbus Records verantwortlich zeichnet, erhielt durchwegs hervorragende Kritiken.


 


"Musica delicata. Konzerte für Leib und Seel" nennt sich eine Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, in Kirchen und Schlössern des südlichen Niederösterreich Veranstaltungen zu organisieren, die ihren Erlebniswert durch die Verbindung von hohem künstlerischem Niveau, gehobener Gastronomie und Landschaftserlebnis erreichen. Im Programm 2008 dieser Konzertreihe waren auch Werke für Violine solo, Klavier solo sowie Klarinette und Klavier von Egon Wellesz zu hören sein, so am 27. April 2008 im Adolf-Loos-Haus am Kreuzberg (Semmeringgebiet), interpretiert von Joanna Madroszkiewicz und am 15. August 2008 in Kirchberg am Wechsel, interpretiert von Paul Gulda und Andreas Schablas.


 


Das berühmte "Oktett, op. 67" stand am 14. April 2008 zusammen mit Werken von Brahms und Nielsen im Welser Stadttheater im Rahmen der Welser Abonnementkonzerte auf dem Programm. Interpretiert wurde es von den "Wiener Kammermusikern", einem Ensemble, das sich aus Mitgliedern der Wiener Symphoniker zusammensetzt. Wiederholungen dieses Konzerts gab es am 22. Mai in Strasshof (NÖ) und am 18. Juli 2008 in Hard bei Bregenz (Vlbg.).


 


Am 19. Februar 1938, also nur wenige Tage vor dem berüchtigten "Anschluss" Österreichs an Hitler-Deutschland, konnte Egon Wellesz seine Komposition "Prosperos Beschwörungen. Fünf symphonische Stücke nach Shakespeares 'The Tempest', op. 53" in der Interpretation durch die Wiener Philharmoniker und Bruno Walter im Wiener Musikverein das erste Mal hören. In die darauf folgende Konzerttournee des Orchesters nach Amsterdam und Rotterdam wurden die Stücke aufgrund des großen Erfolgs außerplanmäßig aufgenommen und so bekam diese Musik gleichsam lebensrettende Funktion – der nach Holland eingeladene Komponist, der sofort von den neuen Machthabern polizeilich gesucht wurde, befand sich zum Glück außer Landes und konnte daher nicht belangt werden. In Erinnerung an diese dramatischen Ereignisse hat die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien dieses wichtige Werk wieder in den Spielplan aufgenommen, am 30. und 31. Jänner sowie am 1. Februar 2008 brachten die Wiener Symphoniker unter dem Dirigenten Manfred Honeck dieses Hauptwerk des Komponisten zur Aufführung bringen.


 


Die CD mit dem Gesamtwerk für Violine solo und für Violine und Klavier, die die Geigerin Joana Madroszkiewicz und der Pianist Paul Gulda in mehreren Konzerten dargeboten und für Gramola eingespielt haben, wurde am 19.November 2007 um 18.30 Uhr im Jüdischen Museum Wien präsentiert. Die beiden Künstler boten Auszüge aus der CD live dar, einführende Worte dazu kamen von Michael Haas, dem Musikkurator des Museums.


 


Beim "IGNM Musikfest Wien 2007", einer einwöchigen Veranstaltung mit 19 musikalischen Events und zwei Symposien Anfang Oktober, wurden mehrere Werke von Egon Wellesz aufgeführt. Anlässlich 85 Jahre "Internationale Gesellschaft für Neue Musik" wurde somit auch einem der Gründerväter dieser Institution gedacht, so hörte man beispielsweise die Wiederholung des IGNM-Gründungs-Konzerts
, das am 11. August 1922 in Salzburg stattfand und in dem neben Werken von Schönberg, Hindemith und Webern auch das 4. Streichquartett, op. 28, von Wellesz auf dem Programm stand. Im Arnold Schoenberg Center spielte aron quartett. Des weiteren wurde die kurze Pastorale, o.op. in einem Konzert des ensembles reconsil unter dem Dirigenten Roland Freisitzer aufgeführt, der ursprünglich ebenfalls angsetzte Satz für Kammerorchester mußte leider aus organisatorischen Gründen entfallen. In einem weiteren Konzert interpretierte Anna Maria Pammer zusammen mit Johannes Marian die George-Lieder, op. 22.


 


Am 21. Juli 2007 spielte das Dresdner Kammerensemble im Bad Ausseer Kurhaus die erste Fassung der "Vier Stücke für Streichtrio, op. 105.


 


Zwischen 24. und 28. Juni 2007 fanden in Berlin die ersten Aufnahmesitzungen für eine neue Wellesz-CD statt, die das Klavierkonzert, op. 49, und das Violinkonzert, op. 84, enthält. Die vor kurzem mit ihrer viel beachteten Gesamtaufnahme aller Wellesz'schen Werke für Solo-Klavier hervorgetretene Margarete Babinsky wurde vom Deutschen Sinfonieorchester Berlin unter Roger Epple begleitet. Als Interpret des Violonkonzerts ist der bekannte Geiger David Frühwirth engagiert worden. Das Projekt ist eine weitere Koproduktion zwischen Capriccio/Delta Music und DeutschlandRadio.


 
Ebenfalls im Laufe des Jahres 2007 soll die erste Compact Disk der Gesamt-Einspielung aller Streichquartette von Wellesz durch das Artis-Quartett Wien erscheinen. Diese CD wird die Streichquartette 3 (op. 25), 4 (op. 28) und 6 (op. 64) enthalten. Für diese Veröffentlichung zeichnet das Label Nimbus verantwortlich.


 
Der Christ Church Cathedral Choir, Oxford hat unter seinem Dirigenten Stephen Darlington im Jahre 2006 eine CD mit Chormusik von Egon Wellesz aufgenommen, die unter anderem die Messe in f-moll, op. 51, die Missa brevis, op. 89 und ausgewählte weitere geistliche Chorwerke enthält. Bemerkenswert ist, dass sich endlich wieder Musiker aus Oxford mit dem umfangreichen Oeuvre von Wellesz beschäftigen. Der Komponist hatte bekanntlich nach seinem erzwungenen Weggang aus Österreich dankenswerterweise am Lincoln College von Oxford eine seiner Bedeutung als Musikwissenschaftler angemessene Wirkungsmöglichkeiten erhalten. Die CD soll im Jahre 2007 ebenfalls beim englischen Label Nimbus erscheinen.


 


Am 4. Mai 2007 erklangen in der Österreichischen Botschaft in Washington D.C. im Rahmen des "Festival of Song 2007" die auf Mundart-Texte H. C. Artmanns komponierten "Lieder aus Wien, op. 82" in einer Aufführung durch Johannes Föttinger/Tenor und Markus Vorzellner/Klavier.


 


Steffen Schleiermacher hat auf seiner im April 2007 beim Label mdg erschienenen Compact Disk mit dem aussagekräftigen Titel " Schoenberg & Followers (Vol. 1: Vienna) neben Werken von Eisler, Gerhard, Jelinek, Koffler, Ullmann und eben Schönberg auch die revolutionären "Drei Skizzen für Klavier, op. 6" von Egon Wellesz aufgenommen.


 


Die bekannte Geigerin Joanna Madroszkiewicz, eine wichtige Interpretin des Wellesz'schen Œuvres für Violine, spielte zusammen mit Paul Gulda am 14. Februar 2007 im Radiokulturhaus des ORF alle Werke des Komponisten für Violine solo sowie für Violine und Klavier. Eine CD-Veröffentlichung dieses Programms ist geplant.


 


Einem der frühen Erfolgsstücke von Egon Wellesz, dem Arnold Schönberg gewidmeten "Persischen Ballett", op. 30 (Fassung für Kammerorchester) widmeten sich Peter Keuschnig und sein Ensemble Kontrapunkte am 8. Jänner 2007 in einem Konzert im Brahms-Saal des Musikvereins.


 


Im "Internationaal Kunstcentrum De Singel" (Antwerpen/Belgien) stand am 18. November 2006 das 6. Streichquartett, op. 64, in der kongenialen Interpretation durch das Artis-Quartett Wien auf dem Programm.


 


Unter dem Titel "Hommage an Egon Wellesz" führten Joanna Madroszkiewicz (Violine) und Paul Gulda (Klavier) am 1. November 2006 erstmals ihr Programm mit allen Werken des Komponisten für Violine solo sowie für Violine und Klavier in der Synagoge in Baden bei Wien (Zentrum für interkulturelle Begegnung) auf.


 


Die im Februar und Juni 2006 in Zusammenarbeit mit dem DeutschlandRadio eingespielte Gesamtaufnahme aller Klavierwerke von Egon Wellesz der jungen österreichischen Pianistin Margarete Babinsky erschien im Oktober 2006 beim Label Capriccio/Delta Music


 
Am 5., 6. und 7. Oktober 2006 ermöglichte die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien mit der erstmaligen Aufführung der "Hymne der Agave für Sopran und Orchester" (1931) eine der letzten Uraufführungen eines Wellesz'schen Orchesterwerks: Der Komponist hatte kurz nach der Premiere seiner großen Oper "Die Bakchantinnen" einen Teil daraus für den Konzertsaal bearbeitet. Die gelungene Interpretation durch Ildiko Raimondi, Sopran, begleitet von die Wiener Symphonikern unter Christian Arming, wurde mit frenetischem Beifall bedacht.


 
Am 25. Januar 2006 dirigierte Heinrich Schiff das frühe Erfolgsstück "Vorfrühling. Symphonisches Stimmungsbild für großes Orchester, op. 12" in einem Konzert des Bruckner Orchesters im Brucknerhaus Linz.


 
Zwei Tage später, am 19. November, interpretierte das bekannte Stadler Quartett (und ein Gast) die "Vier Stücke für Streichquintett, op. 109". Die Aufführung fand im Rahmen des "Musikfestes Salzburg 2005" statt und erinnerte auch an das "1. Kammermusikfest in Salzburg" des Jahres 1922, also an die Vorläuferveranstaltung der unmittelbar darauf ins Leben gerufenen IGNM/ISCM (Internationale Gesellschaft für Neue Musik), bei deren Entstehung Wellesz bekanntlich an prominenter Stelle beteiligt war.


 
Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien gedachte am 17. November 2005 der 120. Wiederkehr des Geburtstags ihres Ehrenmitglieds Egon Wellesz. Im neuen Gläsernen Saal des Musikvereins fand eine bemerkenswerte Multimedia-Veranstaltung statt: Zu sehen waren zum Teil noch nie gezeigte Fernsehaufnahmen mit Egon und Emmy Wellesz, die in den Tiefen des ORF-Archivs gefunden werden konnten. Die musikalischen Beiträge steuerten Margarete Babinsky (Klavier) und das Artis Quartett. Zu hören waren das 4. Streichquartett sowie ausgewählte Beispiele aus dem umfangreichen Klavierwerk, darunter sogar eine Uraufführung! Darüber hinaus wurde die umfangreiche Publikation "Die Symphonie im 20. Jahrhundert" präsentiert, in der ein wesentlicher Beitrag dem Symphoniker Wellesz gewidmet ist.


 
Am 15. und 16. September 2005 interpretierten Mitglieder des Ensembles "die reihe" im Austrian Cultural Forum New York die "Vier Stücke für Streichtrio, op. 105" und die "Vier Stücke für Streichquartett, op. 103". Die Aufführung des Opus 105 war sogar die Uraufführung der 2. Fassung, die Wellesz noch wenige Wochen vor seinem Schlaganfall fertig stellen konnte. Drei Tage vorher, am 12. September, erklang in einer Voraufführung für diese New Yorker Konzerte die "Suite for Clarinet solo, op. 74" in einem weiteren "reihe"-Konzert im Wiener Karajan-Center.


 
Am 22. April 2005 fand im Musikverein die Präsentation der CD-Gesamteinspielung aller Symphonien von Egon Wellesz statt, die das Radiosymphonieorchester Wien unter dem Dirigenten Gottfried Rabl in den letzten Jahre für das Label cpo eingespielt hat.


 
Das Gewandhaus-Oktett interpretierte am 17. April 2005 im Leipziger Gewandhaus das bedeutende "Oktett, op. 67".


 
Im Musikverein stand ein Werk von Wellesz wieder am 7. März 2005 am Programm: Das Ensemble Kontrapunkte unter Peter Keuschnig und Christine Whittlesey (Sopran) interpretierten die späten "Four Songs of Return, op. 85" für Sopran und 14 Instrumente. Update: Wegen Erkrankung der Sängerin musste das Werk abgesagt werden; eine Aufführung in einer der nächsten Saisonen ist geplant.


 
Ebenfalls im Zyklus "Zaterdag Matinee" wurde am 19. Februar 2005 Wellesz' große Oper "Die Bakchantinnen" konzertant aufgeführt. Auch hier handelte es sich um eine Niederländische Erstaufführung, wieder fand das Konzert im Concertgebouw statt. Unter der Leitung von Edo de Waart spielte das Radio Filharmonisch Orkest Holland, es sangen der Groot Omroepkoor (Chordirigent: Stephen Jackson), die SolistInnen waren Elizabeth Byrne (Sopran), Claudia Barainsky (Sopran), Abbie Furmansky (Sopran), Burkhard Fritz (Tenor), Henk van Heijnsbergen (Bass), Martin Gantner (Bariton), Henk Neven (Bariton) und Gerd Grochowski (Bass).


 
Am 20. November 2004 fand im Zyklus "Zaterdag Matinee", einer traditionsreichen Konzertreihe im Amsterdamer Concertgebouw, die Niederländische Erstaufführung des Symphonischen Stimmungsbilds "Vorfrühling" statt. Es spielte das Nederlands Radio Symfonie Orkest unter Martyn Brabbins.


 
Mit einer konzertanten Aufführung seines "Persischen Balletts, op. 30" war Egon Wellesz auch im Sommer 2005 wieder bei den Salzburger Festspielen vertreten. Auf dem Programm des Konzertes am 10. August im Mozarteum standen darüber hinaus noch Werke von Jörg Widmann, Erich Wolfgang Korngold, Anton Webern und Arnold Schönberg.


 
Das Egon-Wellesz-Quartett Wien spielte in einem von Jeunesse musicales, Schönberg-Center und Jüdischem Museum verantworteten Konzertzyklus von Februar bis November 2004 alle Streichquartett-Kompositionen von Wellesz. Nähere Infos hier!


 
Neue CD:
Die neueste Compact Disk mit Orchesterwerken sowie Werken für Singstimme und Orchester von Egon Wellesz ist im Februar 2004 beim deutschen Label Capriccio erschienen.


 
Continental Britons im Jüdischen Museum Wien
: Am 25. Februar 2004 wurde die grosse Ausstellung des Jüdischen Museums Wien zu Hans Gál und Egon Wellesz eröffnet.


 


Uraufführung des Sinfonischen Prologs "Heldensang"
: Nahezu 100 Jahre nach seiner Entstehung wurde am 24. März 2004 das Opus 2 des Komponisten, der Sinfonische Prolog für Orchester "Heldensang", im Rahmen eines Begleitkonzertes zur Ausstellung "Continental Britons" durch das Radio Sinfonie Orchester Wien unter Gottfried Rabl uraufgeführt.

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