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Am 21. Oktober 2010 jährt sich der Geburtstag von Egon Wellesz zum 125. Male. Zu diesem Anlass sind einige Projekte in Planung, unter anderem ein vom Egon-Wellesz-Fonds unterstütztes CD-Projekt des Ensemble Kontrapunkte (Dirigent: Peter Keuschnig), das eine Reihe bisher noch nie auf Tonträger veröffentlichter Werke in Kammerorchesterbesetzung von Wellesz beinhalten soll und im Jahr 2010 bei cpo erscheinen wird. Des weiteren werden die "Kontrapunkte", aber auch das Artis Quartett und das Altenberg Trio in ihren Musikvereinszyklen Werke von Wellesz ins Programm nehmen. Auch an eine prominente Aufführung eines großen Orchesterwerks des Komponisten im "Goldenen Saal" des Musikvereins ist gedacht. Bereits terminisiert ist das 1. Konzert des Artis Quartetts, das am 27. Mai 2010 im Brahms-Saal des Musikvereins Wellesz' 3. Streichquartett, op. 25 spielen wird. Eingerahmt wird dieses Werk von Kompositionen von Schubert und Chopin. |
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Der Christ Church Cathedral Choir, Oxford hat unter seinem Dirigenten Stephen Darlington im Jahre 2006 eine CD mit Chormusik von Egon Wellesz aufgenommen, die unter anderem die Messe in f-moll, op. 51, die Missa brevis, op. 89 und ausgewählte weitere geistliche Chorwerke enthält. Bemerkenswert ist, dass sich endlich wieder Musiker aus Oxford mit dem umfangreichen Oeuvre von Wellesz beschäftigen. Der Komponist hatte bekanntlich nach seinem erzwungenen Weggang aus Österreich dankenswerterweise am Lincoln College von Oxford eine seiner Bedeutung als Musikwissenschaftler angemessene Wirkungsmöglichkeiten erhalten. Die CD soll im Jahre 2009 beim englischen Label Nimbus erscheinen. |
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Ebenfalls im Laufe des Jahres 2007 soll die erste Compact Disk der Gesamt-Einspielung aller Streichquartette von Wellesz durch das Artis-Quartett Wien erscheinen. Diese CD wird die Streichquartette 3 (op. 25), 4 (op. 28) und 6 (op. 64) enthalten. Für diese Veröffentlichung zeichnet das Label Nimbus verantwortlich. |
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Der Christ Church Cathedral Choir, Oxford hat unter seinem Dirigenten Stephen Darlington im Jahre 2006 eine CD mit Chormusik von Egon Wellesz aufgenommen, die unter anderem die Messe in f-moll, op. 51, die Missa brevis, op. 89 und ausgewählte weitere geistliche Chorwerke enthält. Bemerkenswert ist, dass sich endlich wieder Musiker aus Oxford mit dem umfangreichen Oeuvre von Wellesz beschäftigen. Der Komponist hatte bekanntlich nach seinem erzwungenen Weggang aus Österreich dankenswerterweise am Lincoln College von Oxford eine seiner Bedeutung als Musikwissenschaftler angemessene Wirkungsmöglichkeiten erhalten. Die CD soll im Jahre 2007 ebenfalls beim englischen Label Nimbus erscheinen. |
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Am 5., 6. und 7. Oktober 2006 ermöglichte die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien mit der erstmaligen Aufführung der "Hymne der Agave für Sopran und Orchester" (1931) eine der letzten Uraufführungen eines Wellesz'schen Orchesterwerks: Der Komponist hatte kurz nach der Premiere seiner großen Oper "Die Bakchantinnen" einen Teil daraus für den Konzertsaal bearbeitet. Die gelungene Interpretation durch Ildiko Raimondi, Sopran, begleitet von die Wiener Symphonikern unter Christian Arming, wurde mit frenetischem Beifall bedacht. |
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Am 25. Januar 2006 dirigierte Heinrich Schiff das frühe Erfolgsstück "Vorfrühling. Symphonisches Stimmungsbild für großes Orchester, op. 12" in einem Konzert des Bruckner Orchesters im Brucknerhaus Linz. |
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Zwei Tage später, am 19. November, interpretierte das bekannte Stadler Quartett (und ein Gast) die "Vier Stücke für Streichquintett, op. 109". Die Aufführung fand im Rahmen des "Musikfestes Salzburg 2005" statt und erinnerte auch an das "1. Kammermusikfest in Salzburg" des Jahres 1922, also an die Vorläuferveranstaltung der unmittelbar darauf ins Leben gerufenen IGNM/ISCM (Internationale Gesellschaft für Neue Musik), bei deren Entstehung Wellesz bekanntlich an prominenter Stelle beteiligt war. |
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Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien gedachte am 17. November 2005 der 120. Wiederkehr des Geburtstags ihres Ehrenmitglieds Egon Wellesz. Im neuen Gläsernen Saal des Musikvereins fand eine bemerkenswerte Multimedia-Veranstaltung statt: Zu sehen waren zum Teil noch nie gezeigte Fernsehaufnahmen mit Egon und Emmy Wellesz, die in den Tiefen des ORF-Archivs gefunden werden konnten. Die musikalischen Beiträge steuerten Margarete Babinsky (Klavier) und das Artis Quartett. Zu hören waren das 4. Streichquartett sowie ausgewählte Beispiele aus dem umfangreichen Klavierwerk, darunter sogar eine Uraufführung! Darüber hinaus wurde die umfangreiche Publikation "Die Symphonie im 20. Jahrhundert" präsentiert, in der ein wesentlicher Beitrag dem Symphoniker Wellesz gewidmet ist. |
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Am 15. und 16. September 2005 interpretierten Mitglieder des Ensembles "die reihe" im Austrian Cultural Forum New York die "Vier Stücke für Streichtrio, op. 105" und die "Vier Stücke für Streichquartett, op. 103". Die Aufführung des Opus 105 war sogar die Uraufführung der 2. Fassung, die Wellesz noch wenige Wochen vor seinem Schlaganfall fertig stellen konnte. Drei Tage vorher, am 12. September, erklang in einer Voraufführung für diese New Yorker Konzerte die "Suite for Clarinet solo, op. 74" in einem weiteren "reihe"-Konzert im Wiener Karajan-Center. |
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Am 22. April 2005 fand im Musikverein die Präsentation der CD-Gesamteinspielung aller Symphonien von Egon Wellesz statt, die das Radiosymphonieorchester Wien unter dem Dirigenten Gottfried Rabl in den letzten Jahre für das Label cpo eingespielt hat. |
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Das Gewandhaus-Oktett interpretierte am 17. April 2005 im Leipziger Gewandhaus das bedeutende "Oktett, op. 67". |
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Im Musikverein stand ein Werk von Wellesz wieder am 7. März 2005 am Programm: Das Ensemble Kontrapunkte unter Peter Keuschnig und Christine Whittlesey (Sopran) interpretierten die späten "Four Songs of Return, op. 85" für Sopran und 14 Instrumente. Update: Wegen Erkrankung der Sängerin musste das Werk abgesagt werden; eine Aufführung in einer der nächsten Saisonen ist geplant. |
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Ebenfalls im Zyklus "Zaterdag Matinee" wurde am 19. Februar 2005 Wellesz' große Oper "Die Bakchantinnen" konzertant aufgeführt. Auch hier handelte es sich um eine Niederländische Erstaufführung, wieder fand das Konzert im Concertgebouw statt. Unter der Leitung von Edo de Waart spielte das Radio Filharmonisch Orkest Holland, es sangen der Groot Omroepkoor (Chordirigent: Stephen Jackson), die SolistInnen waren Elizabeth Byrne (Sopran), Claudia Barainsky (Sopran), Abbie Furmansky (Sopran), Burkhard Fritz (Tenor), Henk van Heijnsbergen (Bass), Martin Gantner (Bariton), Henk Neven (Bariton) und Gerd Grochowski (Bass). |
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Am 20. November 2004 fand im Zyklus "Zaterdag Matinee", einer traditionsreichen Konzertreihe im Amsterdamer Concertgebouw, die Niederländische Erstaufführung des Symphonischen Stimmungsbilds "Vorfrühling" statt. Es spielte das Nederlands Radio Symfonie Orkest unter Martyn Brabbins. |
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Mit einer konzertanten Aufführung seines "Persischen Balletts, op. 30" war Egon Wellesz auch im Sommer 2005 wieder bei den Salzburger Festspielen vertreten. Auf dem Programm des Konzertes am 10. August im Mozarteum standen darüber hinaus noch Werke von Jörg Widmann, Erich Wolfgang Korngold, Anton Webern und Arnold Schönberg. |
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Das Egon-Wellesz-Quartett Wien spielte in einem von Jeunesse musicales, Schönberg-Center und Jüdischem Museum verantworteten Konzertzyklus von Februar bis November 2004 alle Streichquartett-Kompositionen von Wellesz. Nähere Infos hier! |
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Neue CD: Die neueste Compact Disk mit Orchesterwerken sowie Werken für Singstimme und Orchester von Egon Wellesz ist im Februar 2004 beim deutschen Label Capriccio erschienen. |
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| Continental Britons im Jüdischen Museum Wien: Am 25. Februar 2004 wurde die grosse Ausstellung des Jüdischen Museums Wien zu Hans Gál und Egon Wellesz eröffnet. |
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Uraufführung des Sinfonischen Prologs "Heldensang": Nahezu 100 Jahre nach seiner Entstehung wurde am 24. März 2004 das Opus 2 des Komponisten, der Sinfonische Prolog für Orchester "Heldensang", im Rahmen eines Begleitkonzertes zur Ausstellung "Continental Britons" durch das Radio Sinfonie Orchester Wien unter Gottfried Rabl uraufgeführt. |
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